• Schmerz ist ein rein subjektives Empfinden und wird von jedem Menschen ganz unterschiedlich erlebt und wahrgenommen
  • Schmerz ist eines der wichtigsten Symptome in der Palliativpflege, da er die Lebensqualität des Menschen sehr stark beeinflusst.
  • In der Palliativpflege werden die Schmerzsymptome behandelt und nicht die Ursachen, weil der Zustand bzw. seine Ursache unheilbar ist
  • Schmerz ist ein Warnsignal und schützt vor Gefahren, z. B: an das heiße Bügeleisen fassen und reflexartiges Zurückziehen der Hand
  • Wenn ein Gewebe geschädigt wird, kommt es zur Freisetzung chemischer Stoffe, z. B: Serotonin oder Histamin, die dann die Nozizeptoren erregen. Diese wandeln dann die chemische Stoffe in Schmerzimpulse um und leiten sie über das Rückenmark zum Gehirn
  • Das Zentrale Nervensystem (ZNV), Knochen und Zahnschmelz verfügen nicht über Schmerzrezeptoren

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  • Akute Schmerzen: dauern weniger als 3 Monate und haben ein voraussichtliches
  • Chronische Schmerzen: dauern 3 Monate und länger oder kommen in ihrer Form immer wieder, z. B: Migräne; der Schmerz kann zu einer eigenständigen Krankheit werden = Schmerzkrankheit
  • Schmerztoleranz: ist das Ausmaß an Schmerz, das der Mensch ertragen will. Schmerztoleranz ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich.
  • Schmerzgedächtnis: Bei starken Schmerzen wird Glutamat in großen Mengen im Rückenmark freigesetzt
  • Somatischer Schmerz.: geht von den Schmerzrezeptoren der Haut, dem Bindegewebe, der Skelettmuskulatur und den Gelenken aus; wird als heller Schmerz wahrgenommen und kann genau lokalisiert werden
  • Viszeraler Schmerz: Er entsteht an den Schmerzrezeptoren in den inneren Organen des Brust-, Bauch- und Beckenraums.  Es ist schwer zu lokalisieren und kann als drückend, ziehend oder auch krampfartig empfunden werden.