Ambulante Hauskrankenpflege in Deutschland SozialGesetzBuch (SGB)

SGB V, SGB Xl,& SGB XII

  • Krankenkasse: SGB V
  • Pflegeversicherung: SGB XI
  • Sozialamt: SGB XII
  • 1995 wurde in Deutschland die Pfiegeversicherung in Kraft getreten.

 


 

Leistungen der Krankenkassen (SGB V) Ambulante Gesundheitsversorgung

 

  • Medizinische Versorgung: Ernährung über Port, Injektion, Verbandswechsel, Medikamentengabe, Infusion, Überwachung des Beatmungsgerät, Wechsel der Trachealkanüle
  • Physiotherapie: Krankengymnastik, Massagen, Mobilisierung
  • Ergotherapie
  • Logopädie: Schluckübungen, Sprechen
  • Homecare Ärzte: Versorgung von Krebspatienten
  • Fachärztliche Versorgung
  • Hebammen

 


 

Pflegeversicherung Sozialgesetzbuch (SGB XI)

  • 1995 ist die Pflegeversicherung in Kraft getreten.
  • Nach 5 Jahren Beitragszahlungen kann man die Pflegeversicherung in Anspruch nehmen
  • Bei Personen, die nicht 5 Jahre Beiträge gezahlt haben, übernimmt das Bezirksamt die Kosten der Pflege
  • Bei Arbeitnehmern werden jeden Monat folgende
    Beiträge vom Bruttogehalt für die Pflegeversicherung abgezogen: Personen mit Kind 2,15% und Personen ohne Kind 2,35%

Hilfe zur Pflege SGB XII
1. Personen, die keinen Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung haben, beantragen „Hilfe zur Pflege” bei dem Bezirksamt (Sozialamt), in dessen Bereich sie wohnen, um die Kostenübernahme für die notwendige Pflege zu übernehmen.
2. Pflege wird als Geldleistung, Sachleistung oder Kombinationspflege bezahlt.
3. Personen, bei denen das „Pflegegeld” für die Pflege nicht ausreicht und die selbst nicht in der Lage sind, die Kosten teilweise oder vollständig zu übernehmen, können Antrag auf „Hilfe zur Pflege” beim Bezirksamt (Sozialamt) stellen, damit die restlichen Kosten der Pflege durch das Bezirksamt übernommen wird
4. Der Sozialhilfeantrag „Hilfe zur Pflege” wird beim zuständigen Bezirksamt (Sozialamt) gestellt.

 

Leistungen, die von der
Pflegeversicherung bezahlt werden.

SGB XI & SGB XII

  •  Ambulante Hauskrankenpflege §36 (Körperpflege Einkäufen, Hauswirtschaftliche Versorgung, Begleitung zum Arzt, Wäschepflege, Essen vorbereiten, Sozialberatung, Psychosoziale Betreuung)
  • Private Pflegeperson Pflegegeld §   37
  • Betreutes Wohnen § 38
  • Verhinderungspflege §39
  • Verbrauch Hilfsmittel § 40 Abs 2
  • Umbau der Wohnung § 40 Abs 4
  • Tagespflege §41
  • Kurzzeitpflege §42
  • Pflegeheim §43
  • Betreuung der Demenz-Patienten §45b